Cieszyn/Teschen (38.000 Einwohner)
liegt am Fuß der Beskiden.
1920 ware die Stadt geteilt worden. Der Grenzfluß Olza
trennt den polnischen vom tschechischen Teil der Stadt ab.
Architektonisch bedeutendstes Gebäude ist die Rundkapelle
St. Nikolaus auf dem Schlossberg, das einzige noch gut erhaltene
romanische Gebäude in Schlesien. Es stammt aus dem 11.
Jahrhundert. Direkt daneben befindet sich ein gotischer Wehrturm
aus dem 14. Jahrhundert, der Rest einer ehemaligen Burg. Am
Fuße des Bergs steht ein klassizistisches Jagdschloss.
Rund um den großen Rynek/Marktplatz gibt es eine Reihe
von Bürgerhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Im Ende des 18. Jahrhunderts erbauten Palais Larisch in der
ul. Regera 6 befindet sich ein Museum für Regionalgeschichte.
Szczyrk (5.000 Einwohner) ist das zweitgrößte
Wintersportzentrum Polens. Der Ort liegt 17 km südlich
von Bielsko-Biala. Eine Seilbahn führt zum höchsten
Gipfel der schlesischen Beskiden, dem 1257 Meter hohen Skrzyczne.
Fast 60 km lange Skipisten und rund 40 Lifte gibt es in dem
Skigebiet. Ein Teil der Strecken kann künstlich beschneit
werden, es gibt auch Flutlichtanlagen. Zu dem Wintersportzentrum
gehören vier Sprungschanzen. Ein Wanderweg führt
in etwa vier Stunden zum 1220 Meter hohen Berg Barania Gora,
wo sich die drei Quellen der Weichsel befinden.
Ustron
(15.000 Einwohner) ist ein wichtiger Kurort mit Wintersportmöglichkeiten
an. Ein Sessellift führt zum 995 Meter hohen Berg Wielka
Czantoria.
Wisla/Weichsel (11.000 Einwohner) liegt
am gleichnamigen Fluss und ist ein wichtiges Wintersportzentrum.
Sie ist flächenmäßig eine der größten
Städte Polens. Von hier aus bestehen gute Ausflugsmöglichkeiten,
unter anderem zu den Weichselquellen am Berg Barania Gora.
Zu den Skigebieten gehören zwölf Lifte.
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